Chronik unserer Salutkanone


Unser langjähriges Schützenmitglied, Chef-Waffenmeister Karl Linger, hatte 2009 die grandiose und geheime Idee eine neue Drillings-Salutkanone anzufertigen. Zu seinen Aufgabenbereichen gehörten die Wartung und Reparatur der Gewehre und der Salutkanone sowie das Laden der Salutpatronen in der Schützenkompanie Strass. Anlässlich des Bataillonsfestes im Juli 2011 in Strass sollte ein großes Salutkanonentreffen als Eröffnung stattfinden. Also hieß es für Karl mit Volldampf die Planungen dafür zu beginnen, aus einer alten Kanone zwei Neue anzufertigen.

Gedreht, gefräst und geschweißt und auf einmal stand das Meisterwerk da. Der fahrbare Untersatz wurde im Tiroler Unterland angekauft und komplett restauriert, da er sich in einem sehr schlechtem Zustand befand. Der genannte Unterwagen stammt wahrscheinlich aus dem 18. Jahrhundert. Da es sich um Kaliber 4 handelt, musste noch eine Beschussdruckprüfung unterzogen werden. Dies wurde im Beschussamt Ferlach in Kärnten mit Bestätigung erfolgreich durchgeführt.

Den Transport am 16.11.2009 nach Ferlach übernahmen Waffenmeister Karl Linger, Obmann Jakob Fischler und als verlässlichen Fahrer Lois Prantl. Ein großer Dank gebührt auch Hannes Schmied, der unentgeltlich die Werkzeuge und Maschinen zur Verfügung stellte. Weiters wurde noch ein neuer Abschussplatz für unsere Prozessionen am Weg zur Maria Brettfall angelegt, wo die Salutschüsse sicher abgefeuert werden können.

So wurde aus einer alten Kanone eine Drillingssalutkanone!

Die Schützenkompanie Strass möchte ganz besonders unserem Karl für sein „Meisterwerk“ DANKE sagen.

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